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Hier Buch-Tip Nummer 1: Egon, der Schnarchdrache
INHALT:
Die Brüder Julius und Linus, 12 und 11 Jahre alt, erleben diverse Abenteuer in Fortsetzungsgeschichten mit ihrem Drachen, genannt „Egon, der Schnarchdrache“.
Die erste Folge handelt davon, dass Egon überhaupt einmal in ihr Leben tritt. Egon ist ein Drache, der nicht sprechen kann, aber die Gedanken von Julius liest. Er schmunzelt gern und was er noch lieber macht: schlafen. Ich möchte es mal so ausdrücken: In wirklich wichtigen Lebenssituationen greift er hilfrei
ch ein, den Rest seines Daseins widmet er sich seinen Träumen.
In Folge 1 suchen die drei, Egon, Julius und Linus, das „Spiel der Spiele, das universelle Spiel des Universums“ im weiten Weltall. Auf ihrer Reise besuchen sie verschiedene phantasiereiche Planeten. Sie müssen das Spiel der Spiele unbedingt finden, da es von den gefährlichen Cracks in Gewahrsam genommen wurde. Die Cracks ernähren sich ausschließlich von traurigen Kindern, die nicht mehr lachen können, weil sie nichts zum Spielen besitzen und schon gar nicht das Spiel der Spiele. Auf dem schwarzen Planeten Solaris, dem Heimatplaneten der stinkenden Cracks, halten diese furchterregenden Kreaturen die Kinder in Käfigen als Futtervorrat gefangen. Unsere drei charakterlich sehr unterschiedlichen Helden haben nun die Aufgabe, die Cracks zu vernichten, die Kinder zu befreien und das Spiel der Spiele auf die Erde zurückzubringen. Im Weltall treffen sie auf dieGoggomio, ein kinderbemanntes Raumschiff, das die gleiche Mission erfüllen will. Sie schließen sich zusammen und tatsächlich gelingt es dank der Fee und den Kobolden und natürlich durch Egon, dem Drachen, und dem unerschütterlichen Willen von Linus, der darüber sogar das Essen vergisst, einen Sieg über die Cracks zu erzielen. Sie befreien die trostlosen Kinder und es herrscht große Freude.
Das Spiel der Spiele aber existiert nicht real, sondern bestand nur darin, dass Julius und Linus es gespielt hatten, indem sie es suchten und Gutes tun wollten und getan haben. Als Belohnung erhalten sie ihren eigen Schnarchdrachen Egon. Ganz zu ihrer Verfügung, es sei denn, er schläft so tief, dass er nicht merkt, wenn Julius ganz, ganz fest an ihn denkt. Denn Egon erscheint so gut wie immer, wenn Julius die Augen schließt und an ihn so intensiv denkt, dass ihm fast der Kopf zerspringt. Und weil das Linus alles so aufregend findet, vergisst er tatsächlich wieder seinen Schokoladenpudding aufzuessen. Und damit ist Folge 1zu Ende.
ZUR AUTORIN:
Bettina Maria Bayerl, geb. 1960 in Nürnberg, absolvierte 1978 ihr Abitur in Karlsruhe und studierte anschließend in Stuttgart an der Akademie der bildenden Künste. In Hamburg durchlief sie ein Volontariat in einer Werbeagentur. 1985 gründete sie Ihr Trickfilmstudio -Bayerl Trickfilm- und arbeitete als selbständige Autorin und Regisseurin für meist satirische Zeichentrick- und Kurzfilme. Verschiedene nationale und internationale Filmfestivalpreise folgten. 1989 erhält sie den Max Ophülspreis für den besten deutschen Kurzfilm. Es folgten regelmäßige Veröffentlichungen von Cartoonseiten, unter anderem im Stern, Esquire, Journal für die Frau und erhielt später verschiedene Fördergelder der Stadt Hamburg für Drehbücher und Filme, die sie erfolgreich umsetzte. Ab 1996 arbeitete Bettina Maria Bayerl als selbständige Malerin, Cartoonistin und Illustratorin und führte mehrere Ausstellungen wie „Die neun Töchter des Zeus“ in Hamburg durch. Danach begann sie in einer Tischlerei zu arbeiten für eine Requisitentätigkeit am Thalia Theater in Hamburg.
Ein blick ins Buch unter http://www.buecherkosmos.de/Egon.htm


