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Formel 1: Racing, Ergebnisse, Kalender, Termine, TV


Formel 1: Vettel holt Sieg und  fast den Hattrick (=Pole-Position, Rennsieg und die schnellste Rennrunde) in Monte-Carlo. Webber nimmt ihm in der letzten Runde den Hattrick weg.

Souveräner Vettel feiert ersten Monaco-Sieg

Einen derartigen Krimi hat man in Monaco noch selten erlebt. Superstarker Vettel gewinnt das turbulente Rennen vor Alonso und Button.

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Der Große Preis von Monaco sorgt immer wieder für spektakuläre Rennen – die Ausgabe der Saison 2011 stellte da keine Ausnahme dar. Nach den schweren Unfällen von Sergio Perez, der sich in der Qualifikation bei einem schweren Unfall Ausgangs des Tunnels eine Gehirnerschütterung und einen geprellten Oberschenkel zuzog, gab es auch im Rennen einen schweren Unfall, in den Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und Witali Petrow (Renault) verwickelt waren.

Petrow war in der Schwimmbadpassage in die Leitplanken gekracht, worauf fünf Runden vor Schluss das Rennen unterbrochen wurde, weil medizinisches Personal zum Einsatz kam. Nach Mitteilung des Teams habe sich der Petrow über Schmerzen im Bein beklagt und konnte nicht aus eigener Kraft aus dem Auto aussteigen. Petrow wurde zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht und soll dort auch über Nacht beobachtet werden: “Er ist in Ordnung”, teilte seine Managerin erleichtert mit.

In der Schlussphase des Rennens gab es einen Dreikampf zwischen Sebastian Vettel an der Spitze vor Fernando Alonso und Jenson Button, der an Spannung kaum zu überbieten war. Vettel hatte sich auf einen Boxenstopp beschränkt und kämpfte auf nachlassenden Reifen vor Alonso, der seinerseits zweimal gestoppte hatte und sich gegen Button wehren musste, der wiederum dreimal zum Reifenwechsel gekommen war.

RBR-Pilot Sebastian Vettel jubelte am Ende des chaotischen und spannenden Rennens vor Fernando Alonso im Ferrari und Jenson Button im McLaren-Mercedes. Punkte gab es dahinter ebenfalls für Mark Webber (Red Bull), Kamui Kobayashi (Sauber), Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes), Adrian Sutil (Force India), Nick Heidfeld (Renault), Rubens Barrichello (Williams) und Sebastien Buemi (Toro Rosso).

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Wie geht es Perez?

Perez geht es gut – doch ein Start ist unmöglich

Der Sauber-Pilot musste nach seinem heftigen Crash die Nacht im Spital verbringen, es geht ihm gut, doch ein Start beim Grand Prix ist nicht möglich.

“Ich will das Rennen fahren”, ließ Sergio Perez dem Schweizer Blick ausrichten. Doch da war der Wunsch der Vater des Gedankens…

Teamchef Peter Sauber hat schon am Samstagabend unmissverständlich erklärt: “Sergio wird mindestens über Nacht im Krankenhaus bleiben und definitiv nicht zum Rennen am Sonntag antreten. Es geht Sergio den Umständen entsprechend gut, aber er bleibt vorläufig im Spital.”
Perez wird zwar nicht beim Grand Prix von Monaco an den Start gehen und musste die Nacht nach seinem schweren Unfall auch im Krankenhaus verbringen, aber den Umständen entsprechend geht es ihm schon wieder recht gut.

So konnte er im Princess-Grace-Hospital bereits Besuch empfangen – erst Sauber-Teammanager Beat Zehnder und seinen Vater Antonio, dann weitere Sauber-Teammitglieder und später auch FIA-Präsident Jean Todt mit medizinischem Personal der FIA. Perez unterhielt sich mit Todt und versicherte ihm erneut, dass er Glück im Unglück hatte. Bekanntlich leidet der 21-järhige Mexikaner lediglich an einer Gehirnerschütterung und an einer Oberschenkelprellung.

 

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